Vivawest Dienstleistungen Ruhrpott Tour 2016

Michael Zurhausen schaut sich kurz ratsuchend um. "Wann war nochmal das letzte große Radrennen in Duisburg?" Sein Blick richtet sich auf Horst Niewrzol, Fachschaftsleiter der Radler beim Stadtsportbund und "Horst Dampf" in allen Fahrradgassen Duisburgs. Wie aus der Pistole geschossen kommt die Antwort: "2004!" Damals gab es ein großes Rundkursrennen auf der eigens abgesperrten Friedrich-Wilhelm-Straße. Zwölf Jahre schaute der Radrennsport in die Röhre, während das 24-Stunden-Rennen im Landschaftspark Nord immerhin zum jährlichen Highlight der Mountainbiker wurde. Nun dürfen sich aber auch die Radrennsportfreunde wieder freuen: Duisburg ist eine von drei Etappen der neuen "Ruhrpott Tour", die der RC Olympia Buer zusammen mit Zurhausens Sportmanagement-Firma auf die Beine stellt. Die zweite Etappe ist für Sonntag, 24. Juli, rund um den Franz-Lenze-Platz in Walsum vorgesehen. 

 

22. City Nacht von Beckhausen

Bei tollem Radsportwetter startete die 22. City Nacht von Beckhausen. Der Abend begann mit einem Vergleichskampf des Stölting Jedermann Teams gegen das GIOS UERIGE Cycling Team aus Düsseldorf. Knapp 30 Hobbyrennfahrer boten hier über 40 Kilometer einen tollen Sport. Es gewann Patrik Burges vom GIOS UERIGE TEAM aus Düsseldorf.
 
Danach starteten bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport beim Gästefahren um den Preis der Sparkasse Gelsenkirchen. Um 20 Uhr startete Oberbürgermeister Frank Baranowski, Markus Sieland, Olaf Thon und Frau Olbering von der Sparkasse das starke Feld der Elitefahrer. Für die Fahrer standen in diesem Jahr erstmals über 100 Spurtprämien zur Verfügung. Den Sonderpreis der ELE  für die schnellste Runde gewann Lars Teutenberg aus Köln. In einem dramatischen Finale siegte aus einer 7 Fahrer starken Spitzengruppe Lars Teutenberg nach Zielfoto mit einem Vorsprung von einem Zentimeter vor Denis Klemme aus Hamburg.
 
Auf Platz drei kam Lokalmatador Thomas Koep vom Stöltingteam.

 

 

6. Gelsenkirchener Mobilitätsshow

Ein voller Erfolg war am Sonntag die 7. Gelsenkirchener Mobilitäts Show im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags der Horster Werbegemeinschaft. Die bekannten Gelsenkirchener Autohäuser, Turowski ,Basdorf ,Bullekotte, Kalina, das Autohaus Glückauf, die MOHAG Gruppe, Autohaus Bellendorf und Katzner, sowie die Ruhrdeich Gruppe waren mit ihren aktuellen Modellen komplett vertreten.
 
Dazu ein Spezialstand der ELE, die dort ein Elektro Auto und ihr neues E-Bike präsentierten. Direkt aus USA kamen die neuen Scooter der Firma AMBERSCOOT, die bei den Besuchern viel aufsehen erregten.
 
Bereits zum Start der MOBI SHOW um 11 Uhr fanden sich viele Schaulustige Besucher ein. Ab 13 Uhr öffneten dann die Geschäfte der Werbegemeinschaft und die Essener Straße war ab da rappel voll.
 
 Bernd Strickling, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, Marlo Zurhausen, Organisator  und Heribert Herbers, der den Trödelmarkt organisierte, waren mit dem Ablauf der Veranstaltung voll zufrieden. Wenn alle Autohäuser einverstanden sind, dann wird die 8. Gelsenkirchener Mobilitäts Show im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags auch in 2017 auf der Essener Straße statt finden.

 

 

Wie man zum Ironman wird

Über die Konsequenzen hatte sich Maik Janßen keine großen Gedanken gemacht, als er das Formular ausfüllte. Er hatte sich nicht einmal großen Hoffnungen hingegeben, dass er bei der Verlosung Glück haben würde. Doch schon wenig später flatterte eine Mail in sein Postfach. Der Sportler des SV Gladbeck 13 hatte gewonnen. Einen Preis, den die meisten Hobbysportler wohl nicht einmal geschenkt nehmen würden: Ein Startplatz für den legendären Triathlon im bayerischen Roth am 17. Juli.

 

An diesem Sonntag wird Maik Janßen früh am Morgen mit fast 4000 anderen Sportlern am Main-Donau-Kanal stehen. Er wird eine Badekappe tragen, seine Schwimmbrille aufsetzen und er wird gespannt auf den Startschuss warten. Die "Challenge Roth", die Herausforderung Roth, beginnt mit 3,8 Kilometern Schwimmen. Es folgen 180 Kilometer auf dem Rad und zum Abschluss ein Marathon, der auf 42,195 Kilometern zum Kugelbühlplatz mitten in der Innenstadt von Roth führt. Dort möchte sich Maik Janßen nach den Strapazen des Tages von Tausenden Zuschauern feiern lassen. Das ist der Plan. Das hatte Janßen im Sinn, als er das Formular ausfüllte. 

Aber: Für diese kurzen Momente des Glücks wird Janßen einen hohen Preis zahlen müssen. Der 38-Jährige ist zwar ein ambitionierter Hobbysportler, hat aber noch nie einen Triathlon auf der Ironman-Distanz bewältigt. "Wie verkaufe ich das bloß meiner Frau?", sagt Maik Janßen und beschreibt damit den ersten Gedanken, der ihm beim Lesen der Benachrichtigung kam. Der zweite Gedanke sei pure Freude gewesen. Und der dritte: "Wie kriege ich das überhaupt hin?" Dem Gespräch mit seiner Ehefrau folgte ein Telefonat mit Michael Zurhausen.

Vom Vorsitzenden des Radsportclubs Olympia Buer versprach sich Janßen eigentlich nur Unterstützung für den zweiten Teil der Challenge, für die 180 Kilometer auf dem Rad. Doch Zurhausen lieferte mehr. Der Gladbecker bemühte seine Kontakte und trommelte innerhalb kürzester Zeit ein Team zusammen, das Janßen fit für Roth machen soll. Wenige Tage später saßen Janßen und Zurhausen in einer Runde mit dem Sportwissenschaftler Thomas Johanterwage und dem Heilpraktiker Jörg Koller zusammen. Das Team "Iron Maik" erarbeitete einen dreistufigen Trainingsplan.

 

Dieser umfasst die Leistungsdiagnostik und die gesundheitliche Versorgung als Vorbereitung auf den Wettkampf. Janßen wurde bereits im November im Institut von Thomas Johanterwage auf den Kopf gestellt. Der Test auf dem Ergometer ermittelte die aktuellen Leistungswerte des Athleten. Außerdem musste sich Janßen einem Gesundheits-Check bei Jörg Koller in Recklinghausen unterziehen. Koller wird als Osteopath die anatomischen und orthopädischen Aspekte in den Trainingsplan einfließen lassen. Janßen fühlt sich bestens versorgt: "Das Team gibt mir viel Selbstvertrauen. Ich weiß noch nicht, wohin mich das alles führt, aber in Roth will ich unbedingt über die Ziellinie laufen." Dafür trainiert er wöchentlich mindestens zehn Stunden im Wald, auf der Straße und im Wasser.

Kolumne über "Iron Maik"

In diesem Frühling geht es für den 38-Jährigen in die wettkampfrelevante Vorbereitungsphase. Wir werden ihn begleiten. Janßen wird in seiner Kolumne "Iron Maik" jeden Donnerstag über Fortschritte und Rückschläge auf seinem Weg nach Roth berichten.

TERMINE / NEWS

 

25.05.2016 : 23 City Nacht von Gelsenkirchen-     Beckhausen

1. Etappe der VIVAWEST RUHRPOTT TOUR 2016

 

18.6.2016 9. Nacht der Revanche in Lembeck

 

24-7.2016 VIVAWEST RUHTPOTT TOUR 2016 in Duisburg

 

7.8.2016 Großer Preis von Bochum Wiemelhausen

 

03.09.2016 Finale VIVAWEST RUHRPOTT TOUR 2016 in Recklinghausen

 

25.9.2016 Nacht von Geldern

BILDER UND VIDEOS

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